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Für eine sinnvolle Investition auf Lebenszeit muss dem Energieausweis von Anfang an genügend Beachtung geschenkt werden.

Marcella Stump

Der Energieausweis berechnet unter anderem den Heizwärmebedarf eines Gebäudes. Er wird neben dem Neubau auch bei Verkauf und Vermietung sowie für diverse Förderungen bei Sanierungen benötigt.

Fragen & Antworten rund um den Energieausweis (EA)

Ist ein Energieausweis ein notwendiges Übel oder eine sinnvolle Investition auf Lebenszeit?

Ein notwendiges Übel ist der Energieausweis dann wenn er nur als Pflicht gesehen bzw. als Schikane empfunden wird um dem Gesetz Genüge zu tun. Dann wird er auch dementsprechend stiefmütterlich behandelt und erst in letzter Minute berechnet, wenn schon alles fertig geplant ist und nichts mehr verändert werden kann.

Für eine sinnvolle Investition auf Lebenszeit muss ihm von Anfang an Beachtung geschenkt und großes Potenzial zugetraut werden. Dann profitiert man meist von geringeren Investitions- und niedrigeren Heizkosten, und auf optimale Nutzung von Förderungen darf man auch nicht vergessen.

Wann ist ein Energieausweis erforderlich?

  • Bei Neubau, Zubau oder Umbau sowie einer größeren Renovierung eines Gebäudes.
  • Bei Verkauf, Vermietung, Verpachtung eines Gebäudes, Nutzungsobjektes oder Wohnung.
  • Für Immobilien-Inserate in Druckwerken und elektronischen Medien.
  • Für den verpflichtenden Aushang von Energieausweisen.
  • Für den Erhalt von Förderungen im Sanierungsbereich.

Was bringt ein Energieausweis von Bestandsgebäuden?

    Der Energieausweis eines Bestandsgebäudes ist ein Dokument über dessen Energie-Qualität und macht den Energiebedarf und die Energieeffizienz sichtbar. Somit wird der Heizwärmebedarf dargestellt und Verbesserungspotenzial erkennbar.

Was bringt ein Energieausweis für Sanierungen?

    In der Berechnung für die Sanierung werden die optimalen Dämmstärken berechnet. Mehrkosten für größere Dämmstärken die keine „spürbare" Einsparung an Heizenergie bringen werden vermieden. Bestmögliche Nutzung der Förderungen wird angestrebt. Der Vergleich vom IST-Zustand zum sanierten Zustand zeigt die Verbesserung in Prozent und kann in circa diesem Ausmaß auch für die Reduktion der Heizkosten angenommen werden.

Was bringt ein Energieausweis für Neubauten?

    Im Neubau kann man ohne übertriebene Dämmstärken, dafür aber mit einer effizienten Haustechnik und Nutzung der Sonnenenergie, Investitionen sparen und von geringen Betriebskosten profitieren. Nicht zu vergessen ist die Vermeidung sommerlicher Überhitzung – auch das lässt sich mit dem Energieausweis berechnen!

Was wird im Energieausweis berechnet?

  • Der Heizwärmebedarf - HWB.
  • Der Primärenergiebedarf - PEB.
  • Die Kohlendioxidemissionen - CO2.
  • Den Gesamt-Energie-Effizienz-Faktor - fGEE.

Was ist der HWB / Heizwärmebedarf?

    Wird in Kilowattstunden pro Quadratmeter Bruttogrundfläche und Jahr [kWh/m²a] angegeben. Beschreibt jene Wärmemenge, welchen den Räumen rechnerisch zur Beheizung zugeführt werden muss um eine Raumtemperatur von 20°C zu erreichen bzw. zu erhalten. Wird auch als Energiekennzahl bezeichnet.

Was ist der fGEE?

    Beschreibt die Effizienz des Gebäudes inkl. der haustechnischen Anlagen. Diese Kennzahl setzt den Endenergiebedarf eines Gebäudes in Beziehung zu einem Referenzwert (entspricht dem Stand der Bautechnik von 2007). Je kleiner der Wert, umso effizienter ist das Gebäude in seiner Gesamtheit. Ein Referenzgebäude aus 2007 hat einen Wert von 1,0.

Was ist der U-Wert?

    Wärmedurchgangskoeffizient in Watt pro Quadratmeter und Kelvin [W/m²K]. Beschreibt jene Wärmemenge die durch einen Bauteil mit einer Größe von einem Quadratmeter bei einem Kelvin Temperaturdifferenz verloren geht. Je kleiner dieser Wert, desto besser dämmt der Bauteil.

 

Aus der Praxis

Einfamilienhaus in Traun (OÖ)

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Die zusätzliche Dachbodendämmung hätte nur 3,5 % Energie eingespart. Die Dämmung der unisolierten Kellerdecke sparte das 10-fache! Super Zuschüsse vom Land Oö erzielt.

  • 32% Verbesserung
  • keine kalten Füße mehr
  • 1/3 Heizkostenersparnis
  • 12 % Barzuschuss vom Land OÖ
Zweifamilienhaus in Behamberg (NÖ)

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Komplettsanierung eines ganzes Hauses aus dem Jahr 1975. Die Dämmstärken wurden optimiert und eine neue Heizung eingebaut. Beste Förderungen von Land NÖ und Bund wurden erzielt.

  • 85 % Verbesserung
  • hoher Wohnkomfort
  • geringe Heizkosten
  • 65.000 € Zuschuss vom Land NÖ und Bund
Zweifamilienhaus in Steyr/Gleink (OÖ)

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Komplettsanierung eines ganzes Hauses aus dem Jahr 1968 zu einem Niedrigenergiehaus. Die Dämmstärken wurden optimiert und beste Förderungen von Land OÖ und Bund erzielt.

  • 69 % Verbesserung
  • über 69 % Heizöleinsparung
  • HWB 38 kWh/m²a
  • 17.000 € Barzuschuss von Land OÖ und Bund

DieWohnbaumeisterin

Langjährige Fachkompetenz rund um Energieausweise, Beratungen, Bauen mit Holz, Förderungen und vieles mehr.

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